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OGA 2026

  • 17. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Die Biedermeier zu Besuch bei der OGA 2026, der Oberemmentalischen Gewerbe- und Landwirtschaftsmesse in Langnau im Emmental.


An der diesjährigen Messe war die Region Appenzellerland eingeladen und wir durften am Wochenende 13./14. Juni einen Stand betreiben und für unser Biedermeierfest im September werben. Die Ausstellung ist mit sehr viel Engagement des OK organisiert worden und wir hatten den Eindruck, dass die Standbetreiber sehr zufrieden waren.

Aus dem Verein konnten 3 Paare motiviert werden, und so wurde das Wochenende 13. und 14. Juni ausgewählt.



Die Anreise erfolgte für alle am Freitag. Peter und Katharina logierten im Hotel, Reto und Claudia im Wohnmobil und Annemarie und ich im Wohnwagen.

Wir durften auf dem Bio-Hof Langenegg von Jeannette Rüegsegger-Liechti unsere Zelte aufschlagen. Leider ist es ein bisschen weit weg von uns aber der Hofladen ist absolut besuchswert und die Hofbewohner sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.



Nach dem Einrichten unseres Platzes fuhren wir zum Messegelände. Bei der Ilfishalle und in der Halle "Kupferschmiede" war bereits ein emsiges Treiben. Die Appenzellerinnen und Appenzeller waren mit einrichten beschäftigt, und so

stellten auch wir auf. Der grosse "Fotorahmen" wurde gestellt und die Flyer, Broschen und Bücher auf dem Stehtisch vorbereitet. Überall wurde noch Hand angelegt, denn um 18 Uhr öffneten die Tore zur Messe. Peter und Katharina waren bereits in ihren Biedermeierkleidern und übernahmen die "Abendschicht" mit der Eröffnungsfeier und Standbetrieb bis ca 21 Uhr 30. Da wir "Übrigen" frei hatten schlenderten wir etwas durch Langnau und suchten ein beschriftetes Haus. Nach kurzem Suchen fanden wir das Hotel und Restaurant Hirschen, wo wir sehr fein gegessen haben. Der Abend fand den Abschluss bei einem Schlummertrunk beim Wohnwagen.


Samstag wie Sonntag fuhren wir kurz nach 10 Uhr los, damit wir unseren "Privatparkplatz" beim Hintereingang der Kupferschmiede nutzen konnten. Jeweils um 11 Uhr war Toröffnung. Bis die ersten Besucherinnen und Besucher bei uns waren dauerte es eine Weile, aber dann begann das grosse Staunen. Die Kostüme der Frauen wurden sehr oft gelobt und die Mädchen staunten ob den Prinzessinnenkleidern. Naturgemäss waren wir Männer etwas im Hintergrund.



In der Halle wurde auch die Kultur des Appenzellerlandes gelebt. Es wurde Käse zur Degustation angeboten und dann verkauft, Biber und allerlei köstliches Gebäck präsentiert aber auch das Handwerk kam nicht zu kurz.

Dominic Bösch zeigte sein Können als Tierschnitzer und die Drechslerei Ulmann das Können an der Drehbank. In der Appenzellerstube wurde Köstliches zum Essen angeboten und stets spielte eine Musik oder der Jodlerchor gab sein Bestes.


In den vielen Gesprächen die wir führen durften waren wir doch recht erstaunt, wie viele Leute - vor allem Ältere - Heiden kannten oder sogar schon dort gewesen waren. Kein einziges Mal gab es eine negative Bemerkung. Auf jeden Fall ist es uns sicher gelungen, Heiden und Biedermeier einem grösseren Publikum zu erschliessen.



Zweimal täglich zogen wir gegen die "Rundgangrichtung" durch die Ausstellung und zogen die Blicke auf uns. Natürlich zuerst Claudia und Annemarie mit ihren wunderschönen Roben und dahinter Reto und ich als Dekoration. Oft wurden wir angesprochen und einige Standbetreiber wollten ein Foto mit uns (hauptsächlich mit den Damen) machen. Der Tennisclub Langnau stellte die Fotos umgehend auf die sozialen Medien.



Es hat Spass gemacht, so vielen Leuten Freude gemacht und so viele nette Gespräche geführt zu haben. Es gab auch einige interessante und teilweise amüsante Schnappschüsse, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Viel Spass beim durchschauen.



So fand ein gelungener Anschlass den Abschluss. Kurz vor dem Aufräumen noch ein Foto mit der gesamten Crew. Es war toll - darum gerne wieder einmal.



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