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Woche 4 - Norgetur25

11. Nov. 2025
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Nov. 2025

Montag, 2. Juni - Tag 23

  • Das Sunnfjord Museum
  • Emerense, 1999 von Nils Bruland
  • Interessante Ausstellung über die Auswanderer aus der Region
  • Was nach Idylle aussieht war sicher harte Arbeit
  • Die erste der drei Ziegen schaut heraus
  • Der Kräutergarten wird bewirtschaftet
  • Blick über die verschiedenen Häuser
  • Stille Zeugen der Vergangenheit
  • Ein kleiner Speicher
  • Die alte Mühle mit einem Wasserrad
  • Unten Stall und Gerätelager, oben Schuppen
  • Altes Arbeitsgerät

Heute möchten wir Førde entdecken. Førde, die Stadt am Ende des Fjørdefjordes liegt an der Europastrasse E39 welche Kristiansand mit Trondheim verbindet. Durch einen kleineren Flughafen wird Førde mit Oslo und Bergen verbunden. Auch durch die Beherbergung eines Campus der Hochschule Westnorwegens wächst die beliebte Einkaufsstadt kontinuierlich. Førde hat viele neue Quartiere mit modernen Bauten und gleichzeitig auch historische Quartiere. Das ist kein Widerspruch aber ein Gegensatz, der nicht störend ist. So wie es aussieht ziehen wir unseren ersten ganzen Regentag ein. So schlimm kam es dann doch nicht.

Markus und ich nutzten die Gelegenheit und besuchten das Sunnfjord Museum etwa 8 km ausser Førde direkt an der E39 gelegen. Das Museum beherbergt eine Ausstellung über Norweger und Norwegerinnen hier aus der Region, die nach Amerika und Kanada ausgewandert sind und dort die Kultur und Folklore - insbesondere die Musik der Hardanger Fiedel - weitergelebt und auch weiterverbreitet haben. Unterhalb des Museumgebäudes sind alte Häuser, Ställe und Gebäude hergerichtet. Das Leben war sehr einfach und sicher beschwerlich. Bereichert wird die Ausstellung von einem Kräutergarten und drei Ziegen, welche nach anfänglicher Zurückhaltung auch gerne gestreichelt wurden.


  • Über die Brücke und dann links
  • Zum Huldefossen wollen wir
  • Der Huldefossen
  • Eine schöne und ruhige Flusslandschaft
  • Ich denke es sind gegen 100 m Wasserfall
  • Das Rauschen beeindruckt
  • Imposant

Ungefähr zwei Kilometer weiter bei der dortigen „Landwirtschaftsschule“ parkiert machten wir einen kleinen Spaziergang zum Huldefossen, ein beeindruckender Wasserfall. Ich schätze aus rund 100 m wirft sich der Fluss: Holsaelva über den Fels. Da es immer wieder geregnet hat war es sicher mehr Wasser als sonst. Atemberaubend unter zu stehen und die Gischt und die Gewalt des Wassers zu spüren.​​



Dienstag, 3. Juni - Tag 24

  • Wir fahren los und er bleibt noch
  • Unser Campingplatz in Førde - vor der Abfahrt
  • Die Fähre holt wieder neue Autos und Passagiere
  • Eine Fähre fährt los und unsere Fähre kommt
  • Alles verladen und auf der Fahrt
  • Unser heutiger Campingplatz

Heute weiterfahrt nach Nordfjordeid. Førde verlassen wir gestaffelt. Markus und Brigitte fahren durch bis Ålesund, da sie dann auf „Heimaturlaub“ gehen. Andreas fuhr etwas früher los, nahm aber auch die Europastrasse 39, welche entlang der Fjorde führte und Einblick in eine schöne Landschaft gab. Ich folgte wenig später. Als ich an der Anlegestelle Anda eintraf konnte ich direkt über den Platz auf die Fähre fahren. Hinter mir wurden die Tor geschlossen und die Fähre fuhr los. Gelungenerweise begrüsste mich dann Andreas auf dem Schiff. Eugen und Clarissa nehmen einen etwas anderen, wenn auch nicht minderschönen Weg und kamen leicht später auf dem Campingplatz an.


  • Fast jeder Ort hat seinen Deckel, hier ein Dackel
  • Der Nordfjord
  • Der Exerzierplatz, auch Malakoffplatz genannt
  • Das Denkmal für Major Langeland
  • Ehre, wem Ehre gebührt
  • Der Platz mit dem Denkmal - Sørgande mor
  • Die trauernde Mutter. Sie opferten ihr Leben für Freiheit und Frieden
  • Eines der ältesten Häuser in Nordfjordeid
  • Das Kulturhuset
  • Schöne Häuser im alten Ortsteil
  • Ob dieser Kerl davonlaufen würde wenn er nicht angebunden wäre?
  • Der Grabhügel des Königsgrabes
  • Es sieht fast etwas exotisch aus
  • Die Kirche mit ersten Bauteilen von 1689
  • Die Kirche, Baujahr 1849
  • Kirche und Stadtwappen
  • In diesem Museum ist die Rekonstruktion des Wikingerschiffes
  • Es ist wahrscheinlich die Rekonstruktion der Grabbeilage
  • Es könnte König Audbjørn sein
  • Imposante 30 m lang und es ist seetüchtig
  • So schön verziert könnte es gewesen sein
  • Jeder Ruderer hatte einen Stuhl und ein Schutzschild
  • Denkmal für die Fjordpferde
  • Pferdestallungen beim Festplatz
  • Die Friedhofkapelle etwas ausserhalb des Ortes

Der Ort Nordfjordeid hat einiges zu bieten. So ist hier das Zentrum für Fjordpferde. Diese Pferde werden mit einem Denkmal geehrt. Etwas ausserhalb liegt der Friedhof mit einer sehr besonderen Grabkapelle. Friedhöfe sind in Norwegen sehr oft an speziellen Plätzen, so auch dieser. Sehr gross, viel Ruhe und sehr emotional. Im Ortskern liegen die Strassen Eidsgata und Tvergata. Alte, gepflegte Häuser zieren diese Strassenzüge die meist Einbahnverkehr haben. Mitten drin steht das Kulturhuset og Gamlebanken, ein altehrwürdiges Haus mit viel Charakter. Den Malakoffplatz habe ich ebenfalls besucht. Er wird auch Exerzierplatz genannt und diente auch als solcher. Er war einer der ersten in Norwegen und ist somit der älteste. Hier gibt es zwei Denkmäler. Ein Denkmal gilt der „sørgande mor“, der „trauernden Mutter. Das zweite Denkmal auf dem Exerzierplatz gilt Major Langeland. Das Langeland-Denkmal ist für seine Verdienste im Zweiten Weltkrieg. Er führte die Abteilung Oslo der Milorg, der Widerstandsbewegung, mit ca 7000 Mitgliedern.

Beeindruckend ist aber auch die Kirche des Ortes. Sie wurde 1849 gebaut. Weitere interessante Orte sind das Opernhaus, das denkmalgeschützte Hotel Yris und das Schiffswrack im Hafen. Teile der Wartheland, eines deutschen Transportschiffes liegen da.

Den Grabhügel, der ein Königsgrab sein könnte, ist nicht sehr auffällig. Dafür wird die Geschichte im Museum Sagastad eindrücklich dargestellt.​​ Im „Myklebustskipet“ im Grabhügel soll König Audbjørn, der in der Schlacht von Solskjel fiel, begraben sein.

Wenn wir uns auch entschieden haben, nur eine Nacht hier zu sein, hat der Ort doch einiges zu bieten. Ein Besuch lohnt sich alleweil.

Heute Abend habe ich noch Norwegischkurs und ich hoffe, dass die Internetverbindung hält.



Mittwoch, 4. Juni - Tag 25

Nach einer teils sehr regnerischen und teils sehr windigen Nacht spielt das Wetter mit und die heutige Weiterfahrt nach Ålesund dürfte gut gelingen.​​ Andreas und Vreni fuhren die Küstenstrasse, welche etwas länger ist und zwei Fährenfahrten beinhaltet. Eugen und Clarissa sowie ich, also die mit den breiten Wohnwagen nahmen die gut ausgebaute Europastrasse E39. Somit hatten wir nur eine Fährüberfahrt von Festøya nach Solavågen. Es ist einfach erstaunlich. Man fährt auf einer breiten Strasse, dann kommt man auf einen Parkplatz und

  • Unsere Fähre von Festøya nach Solavågen
  • Auch Ålesund hat seinen Deckel
  • Die Erinnerung, dass fast die ganze Stadt abgebrannt ist
  • Vorgelagert wie eine Warnung
  • Der Leuchtturm der Hafeneinfahrt
  • Hafeneinfahrt in den Hafen Vågen
  • Auch traditionelle Schiffe liegen hier
  • Die erste Autofähre hatte Platz für EIN Auto
  • Fast wie Venedig - nur schöner
  • Ob er mich mag weiss ich nicht
  • Das Jugendstilsenter , eine ehemalige Apotheke
  • Gebäude im gleichen Stil
  • Nicht zu übersehen
  • Ein spezieller Turm
  • Strassenzeile
  • Hinter dem Hafen Vågen am Kreuzfahrtterminal - ein Riese
  • Alt und Neu passt gut zusammen
  • Sieht fast so aus als führe die Strasse ins Meer
  • Schön hier zu flanieren
  • Das ist fast die Stadtmitte
  • Ein Blick vom Stadtpark an das Ufer
  • Jugendstilhäuser
  • Das Zollgebäude von 1906
  • Prunkvolle Eingangstüre
  • Über 400 Treppenstufen zum Aussichtsberg Aksla

dann kommt die Fähre. Kein Dorf weit und breit, nicht einmal ein Haus. Nach kurzer Überfahrt setzten wir den Weg auf den Campingplatz Volsdalen in Ålesund fort. Kaum eingerichtet ging ich in die Stadt. Im Gegensatz zum Beispiel zu Bergen hat es hier an jeder Ecke Parkplätze oder Parkhäuser. Fast alle Plätze können mit easypark gebucht werden - sehr praktisch. Der Weg führte mich durch die Stadt, die Jugendstilstadt. Das wurde sie ja nicht freiwillig. Im Januar 1904 brannte fast die gesamte Stadt nieder. 850 Häuser wurden zerstört und etwa 10´000 Menschen wurden obdachlos. Innert kürzester Zeit wurde, auch mit Hilfe des deutschen Kaisers Wilhelm II, die Stadt mit Steinhäusern wieder aufgebaut. Da es die Jugendstilzeit war sind die Häuser eben in diesem Stil aufgebaut. Am Abend gingen Clarissa, Eugen und ich noch in den fisketorget am Hafen und genossen gebratenen Klippfisch und Lamm für Clarissa. Morgen werde ich mich unter anderem den vielen Denkmälern widmen.



Donnerstag, 5. Juni - Tag 26

  • Auf dem Weg vom Sportplatz zum Aksla - Ein schöner Spaziergang
  • Die Aussicht vom "runden Turm" ist atemberaubend
  • Panoramarad auf dem runden Turm
  • Wo soll es hingehen? Nord- oder Südpol
  • Eine der vielen Bunkerbauten aus dem Zweiten Weltkrieg
  • Die Windfahne, auch kniven (das Messer) genannt
  • Der Hausberg von Ålesund
  • Ålesund vom Aksla aus gesehen - Das typische Ålesund-Foto
  • Der Dichter Kristofer Randers
  • Die Königliche Jacht: Norge - in Privatbesitz des Königs, von der Marine betrieben
  • Auch andere Gäste besuchten Ålesund - mit dem Beiboot und dem nötigen Kleingeld
  • Bereit für den Einsatz
  • Frachter auf dem Weg zum Hafen
  • Ein Hurtigrutenschiff verlässt Ålesund
  • Zwei Kreuzfahrtschiffe vor Anker
  • Zur Zeit laufen in der Kirche umfangreiche Restaurationsarbeiten
  • Eine gewagte Brückenkonstruktion
  • Die Aspøy-Schule. Der Gebäudekomplex wurde 1921 gebaut
  • Ein Blick vom Hafen in Richtung Kirche

Heute machen wir Ålesund unsicher.​​ Mein heutiger Besuch galt zuerst dem Hausberg Aksla. Der Berg ist 189 m hoch und es gibt zwei Möglichkeiten ihn zu besteigen. Durch den byparken, den Stadtpark und dann 418 Stufen zum Aussichtspunkt Fjellstua oder mit einer kleinen Wanderung von der Hinterseite über den Aussichtspunkt Kniven. Oben steht noch das Denkmal für den norwegischen Dichter Kristofer Randers. Wir fuhren mit meinem Auto zum Sportplatz und wanderten via rundem Turm und Kniven zur fjellstua, dem Aussichtspunkt auf dem Aksla. Clarissa, Vreni, Eugen und Andreas stiegen die vielen Stufen hinunter bis in den Stadtpark und dann in die Stadt. Im Hafenbecken ankerte auch noch die königliche Jacht: Norge. Ich wanderte auf der Strasse zurück zum Auto und dann besuchte ich noch den Storhaugenpark. Die Kirche war eingerüstet und so fotografierte ich den Turm vom Hafen aus. Dort traf ich meine Freunde und nach einem kurzen Einkauf ging es zurück auf den Campingplatz. Gegen Abend wird es oft frisch und teilweise regnet es ein bisschen.

Zu den Denkmälern:


  • Die Katze im Stadtpark
  • Stadtplan
  • Der Wikinger Rollo
  • Obelisk für Kaiser Wilhelm II
  • ALte Stadtgrenze zwischen Ålesund und Borgund
  • Die Gene
  • Handelsmann J E Devold
  • Das Løvenvold Kino
  • Søster og bror - Schwester und Bruder
  • Wasserspiel im byparken - dem Stadtpark
  • byvandreren - Harald Grytten, der Stadthistoriker
  • Englandsfahrten im Zweiten Weltkrieg
  • Der Fischerjunge
  • Margrit Johnsen
  • Sildekona - Die Heringsfrau
  • Joachim Rønneberg

Da ist einmal Rollo, der Wikinger, der den letzten grossen Überfall auf das Westfrankenreich kommandierte. Ebenfalls im Stadtpark steht ein Obelisk für Kaiser Wilhelm II, der sich massgeblich am Wiederaufbau der Stadt beteiligt hat. Interessant ist auch die Skulptur: Gener. Auf meinem Stadtrundgang kam ich auch beim Løvenvold Kino (1923 gebaut), dem ersten Kino in Ålesund und dem Denkmal sister og brorvorbei. Im Hafen erinnert ein Monument an die Englandsfahrten zwischen 1940-45. 3300 Personen gelang die Flucht, 320 Menschen starben. Ebenfalls in diesem Gebiet steht das Denkmal für Margrit Johnsen, die höchstdekorierte Frau im Zweiten Weltkrieg. Auf dem Rathausplatz die Erinnerung an Joachim Rønneberg, einen Widerstandskämpfer. Unweit der Jugendstilapotheke stehen die sildekuna, die Heringsfrau und der fiskergutten, der Fischerjunge. In Ålesund gibt es viele Denkmäler. Wenn hier eines nicht aufgelistet ist, ist das keine Absicht.​



Freitag, 6. Juni - Tag 27

  • Unterwegs vom Parkplatz zum Atlanterhavsparken
  • Der Eingang verspricht schon Einiges
  • Ein Fels und darauf das Gebäude gestellt
  • Wer sucht, der findet
  • Sehr schöne Anlage, teilweise auf dem Fels gebaut
  • Rochen "på tur" - Rochen unterwegs
  • Alles einheimische Fische hier
  • Ein Fisch, so flach wie ein Brett
  • Fast wie ein Kinofilm aber eben echt
  • Diese brummigen Kerle scheinen zu schlafen
  • Ein Seeigel
  • Eine Königskrabbe die eigentlich in Norwegen nicht heimisch sein sollte
  • Modell einer Lachsfarm
  • Sehr schöne und gepflegte Aussenanlagen
  • Die Kolonie der Pinguine
  • Humboldpinguine
  • Ein scheuer Blick und wieder weg
  • Der Otter kommt vom Schwimmen zurück

Heute wäre ein Ausflug zur Vogelinsel Runde geplant gewesen. Das Wetter, die Umstände und die recht lange Anreise hielten uns davon ab. Dennoch hatten wir ein sehr schönes Tagesprogramm. Zuerst fuhren wir gemeinsam zum Atlanterhavsparken, dem Aquarium & Marine Science Center. Einmal mehr eine sehr schöne und informative Anlage. Es werden nicht einfach nur Fische gezeigt sondern auch sehr viel über das Meer, die Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft. Auch auf die Gefahren durch Umwelt und Befischung wird hingewiesen. An vielen Orten im Haus kann spielerisch oder auch fast wissenschaftlich „gearbeitet“ und ausprobiert werden. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

​​

  • Jugendstilgebäude im Hafenviertel
  • Hundevakta
  • Per Bolstad
  • Tusentrappene
  • Reh bei der Treppe
  • Das schmalste Haus Norwegens
  • Skippergården
  • Viele Gebäude sind reich verziert
  • Avisgutten - Zeitungsjunge
  • Zwei Trolle
  • Molja fyr
  • Slinningbua

Im zweiten Teil gingen wir in die Stadt, verpflegten uns in einer der bekanntesten Bäckereien der Stadt, der Walderhaug bakeri og konditori. Ganz imn der Nähe ist ein Denkmal mit der Aufschrift: Hundevakta. Das Wort Hundewache ist ein Ausdruck für eine Wache auf einem Schiff mit geteilten Wachteams an Bord. Auch dem norwegischen Komponisten Per Bolstad wird gedacht. Auch die Hafeneinfahrt ist kein unbedeutender Ort, Molja fyr zeigt den kleineren Schiffen den Weg in den Hafen Vågen. Spaziert man durch die Strassen kommt man am schmalsten Haus Norwegens oder der Tusentrappene vorbei und kann den Avisgutten, den Zeitungsjungen bestaunen.

Das bekannte slinningbua fotografierte ich von Weitem, da es gerade restauriert wird.

  • Eingang (hinten) und die Bootsausstellung rechts
  • Übersicht über das gesamte Gelände
  • Ein Gemeinschaftsstall mit Heuschober
  • Das Schulhaus
  • Die Schulstube
  • Einfache Bauweise und sehr einfach eingerichtet
  • Eingerichtete Stube, eher vermögender Leute
  • Bei einigen Gebäuden wurden viele Steine benutzt
  • Vielleicht gehörte es einer reichen Familie
  • Mäusesicherer Zutritt zum Stadel
  • Klein aber fein
  • Stadel auf Stelzen
  • Die alte Mühle
  • Teil einer Siedlung
  • Nach wie vor wassertauglich
  • Ein Boot aus der recht grossen Sammlung
  • Ein Anker aus Holz und Steinen
  • Das "Englandtaxi" im Zweiten Weltkrieg
  • Die Kirche Borgund mit einem Teil des Friedhofes
  • Glaskunst vom Feinsten
  • Schön verziertes Fenster
  • Haupteingang der Kirche
  • Seitentüre der Kirche Borgund

Im dritten Teil ging ich ins sunnmøre museum und zur Kirche Borgund. Das Museumzeigt Häuser, Gebäude und Ökonomiebauten und eine beachtliche Bootssamlung. Die Borgund-Kirche wurde 1904 auf den Resten der alten Peterskirche aus dem 12. Jahrhundert mit schönen Holzschnitzereien im Inneren gebaut. Leider habe ich mit den Kirchenbesuchen auf dieser Reise nicht viel Glück. Viele Kirchen waren geschlossen, andere werden renoviert und heute fand eine Beerdigung statt - und Beerdigungen sollte man nicht „crashen“. So blieben wir ein paar Fotos von aussen. Es ist ein sehr stattlicher Bau.



Samstag, 7. Juni - Tag 28

  • Ålesund Camping
  • Hütten auf dem Campingplatz in Ålesund
  • Um die Kurve gefahren und schon steht sie das am ferjekai i Vestnes
  • Die letzten Autos sind an Bord - Hier traf ich wieder Andreas und Vreni
  • So wird die Fähre beim Be- und Entladen stabilisiert
  • Spiegelglattes Wasser. Keine Welle zu sehen
  • Die nächste Fähre setzt ans andere Ufer über
  • Bald ist die Überfahrt vorbei
  • Ein Kreuzfahrtschiff in Molde
  • Molde mit dem markanten Scandic-Seilet-Hotel welches an ein Segelschiff erinnert
  • Schon fast eingerichtet in Kristiansund N
  • Ein kleiner Teil des Campingplatzes

Heute geht die Fahrt weiter nach Kristiansund N. Andreas und Eugen nehmen den längeren Weg über die Atlantikstrasse, ich fahre direkt über die E 39 Campingplatz byskogen in Kristiansund N.

Warum Kristiansund N? Es gibt KristiansAnd und KristiansUnd. Um Verwechslungen zu vermeiden wird oft Kristiansand S und Kristiansund N geschrieben. Der Abschied von Ålesund bei schönstem Wetter. Die Strasse auf der E39 ist sehr gut zu fahren, ich komme zügig voran. Eine Fährüberfahrt von Vestnes nach Molde. Nach knapp drei Stunden erreiche ich den Campingplatz, mitten im Stadtwald ein einsames „umfunktioniertes Wohnhaus. Der Aufenthaltsraum ist die Stube mit einem offenen Kamin. Ich habe mich eingerichtet und schon ging es ab auf die Atlantikstrasse - die Atlanterhavsvegen.

  • Ein Prachtsbauwerk
  • Besucherplattformen sind gut abgesichert, sonst ist es beim Gezeitenwechsel gefährlich
  • Von Insel zu Insel hüpfen
  • Auf Geitøya
  • Mauerresten
  • Hier quetscht sich das Wasser bei Flut durch
  • Die Eldhusøya kann man umlaufen
  • Diese Gebiet ist bekannt für sehr starken Wellengang - einfach nicht heute
  • Ein Denkmal für Alle, die auf dem Meer umgekommen sind
  • Starke Strömung beim Gezeitenwechsel
  • Da kann man sich vorstellen, was beim Gezeitenwechsel durchfliessen muss
  • Die Storseisund-Brücke
  • Bus kurz vor dem Aufstieg
  • Einmal mehr und einmal weniger Verkehr
  • Einfach nur schön
  • Verkehr auf der Storseisund-Brücke
  • Zum Geniessen
  • Auch von der nordgehenden Seite beeindruckend

Ja, diese Atlantikstrasse, die MUSS man gesehen haben. Es ist zwar nur ein Teilstück von gut 8 km zwischen Vevang und Kårvåg, aber das ist ein Touristenmagnet der Extraklasse. Über 8 Brücken hüpft man von Insel zu Insel. Bekannt ist die Storseisund-Brücke. Wenn man sie erleben kann und nur schon die Fotos anschaut ist Faszination pur. Damit ich mehr Freiheit zum Fotografieren hatte, ging ich zuerst auf den Campingplatz und fuhr dann ohne Wohnwagen. Das hat sich bewährt. So hatte ich die Möglichkeit die Strasse zweimal zu befahren.

  • Staunen und geniessen - tief Luft holen und wirken lassen
  • Die Kirche des Ortes
  • Stattliche Kirche für einen kleinen, historischen Ort
  • Eine sehr lange Geschichte begleitet diese Stabkirche
  • Die Stavkirke
  • Zur Erinnerung an Zwei im Zweiten Weltkrieg gefallene Bürger
  • Das Familiengrab der Priesterfamilie Daaes (5 von 12 Kindern sind hier begraben)
  • Haus in Kvernes auf Averøya
  • Ein idyllischer und historischer Ort auf Averøya

Auf dem Rückweg nach Kristiansund N sah ich einen Wegweiser: Stavkirke. Da musste ich hin. Erst später merkte ich, dass ich neun Kilometer der Insel Averøy entlangfahren musste - aber egal, es lohnte sich. Leider hatte ich wieder etwas Pech. Bei meiner Ankunft schloss eine Dame die Türe zum Ticketverkauf, begrüsste mich ganz freundlich, stieg ins Auto und fuhr weg. Die Lage und die Umgebung dieses historischen Ortes in Kvernes haben die Fahrt gelohnt.

Bei meiner Rückkehr auf den Campingplatz hatten sich meine Freunde bereits eingerichtet. Am Abend haben wir gegrillt und fein gespiesen und anschliessend haben Clarissa und ich im Brändi Dog gewonnen. Ein supertoller Tag fand einen Abschluss.



Sonntag, 8. Juni - Tag 29


  • Ein toller Platz im Stadtwald von Kristiansund N
  • Ein ehemaliges Pfadiheim als Reception
  • Pfadiheim mit Zusatz - Sehr einfache und saubere Sanitäranlagen
  • So einen gediegenen Aufenthaltsraum hatte ich noch nie

Wieder begrüsst und ein schöner Tag auf unserer Norgetur25. Andreas, Vreni, Eugen und Clarissa fahren weiter nach Åndalsnes, ich bleibe noch einen Tag in Kristiansund und geniesse die Ruhe des Platzes. Es ist der Abschluss der vierten Reisewoche.

 


  • Die Mellem-Werft
  • Hinter diesem Tor wird gearbeitet
  • Die Seilwinde, um Schiffe ans Trockene zu ziehen
  • Rausziehen - warten, flicken und wieder reinlassen
  • Der alte Werftkran
  • Diese Boje hat sicher schon viel erlebt
  • Sehr lange Zeit die Haupteinnahmequelle, der Klippfisch
  • Gleich nebenan der Gästehafen
  • Der Bereich Vågen von der Kulturfabrik aus gesehen
  • Viele alte, restaurierte Schiffe im Hafen

Am Nachmittag besuche ich noch die Stadt, welche auf vier Inseln gebaut ist. Ich gehe in das Hafenbecken Vågen, welches zwischen den Inseln Kirkelandet und Gomalandet liegt. Daneben gibt es noch Innlandet und Nordlandet. Verbunden werden die Stadtteile nicht nur von Brücken oder Tunnel sondern auch seit 1876 von den Sundbåten, den Hafenbooten. Jeder Stadtteil hat seinen Pier. Kristiansund sieht fast wie ein Kleeblatt aus.

 

Zuerst war es ein Zentrum der Holzindustrie bevor es sich der Fischindustrie widmete und Klippfisch - vor Allem für Südeuropa - produzierte. Für viele Leute ist Bacalao das Stichwort und lässt Herzen höher schlagen. Mein Besuch galt heute der Mellom-Werft. Sie existiert seit 1865 und ist seit 1980 ein Museum. Übrigens ein Museum in dem immer noch gearbeitet wird und Schiffe restauriert werden.

 


  • Das soll das beste Fischrestaurant der Stadt sein
  • Auch farbenfrohe Häuser gibt es hier
  • Alt und ehrwürdig
  • Wiederverwertung einmal anders - aber so schön
  • Alte Werftgebäude
  • Umgenutzte Werftgebäude
  • Am Kreuzfahrt- und Hurtigrutenquai
  • Ein stillgelegtes Fischerboot mit Seitenstrahlruder ausgestattet
  • Ob das zur Grundausstattung für Schiffe gehört ist mir nicht bekannt
  • Der Campus der Stadt
  • Die Kulturfabrik
  • Lauthals meldete sie sich zu Wort
  • Die Nordlandet kirke
  • Stolz steht sie da
  • Nach dem Stadtbrand massiv aus Stein gebaut
  • Mächtiger Eingang

Danach ging ich weiter zu verschiedenen Gebäuden und den Abschluss machte ich im Stadtteil Nordlandet mit derselbig benannten Nordland-Kirche.   

​​​​​​​​Bei einem ruhigen Abend nahm ich Abschied von der vierten Reisewoche, einer intensiven und interessanten Woche.​​​​​​​​​​​

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