Birkeland Sommer - Woche 1
- 1. Sept.
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Freitag, 7. August - Tag 5

Der gestrige Tag endete ja nicht sehr schön. Das Haus - auf das wir uns gefreut haben - sah in Wirklichkeit sehr anders aus als auf den Fotos. Auch liess die Sauberkeit zu wünschen übrig. Irgendetwas im Haus liess mich schwer atmen und ich bekam einen Asthmaanfall. Die von Annemarie kontaktierte Vermieterin sagte eine Reinigung zu. Nachdem die Nacht für mich nur mit meiner „Pumpe“ wegen meiner Schlafapnoe zu überstehen war musste eine Lösung her. Der erste Teil war schnell gefunden. Ausziehen. Morgens um 9 war das Auto schon gepackt und wir verabschiedeten uns bei der Vermieterin mit den nötigen Erklärungen. Daraufhin fuhren wir zu Åse und Arild, unseren Freunden Winterferien. Sie boten uns für zwei Nächte ihre Ferienwohnung an. Annemarie hatte aber in der Zwischenzeit in Lillesand, der Nachbargemeinde von Birkeland, eine Wohnung gefunden. Geschrieben, gebucht und bezahlt. Die Vermieterin war sehr zuvorkommend und hat uns gleich einziehen lassen, so waren wir um 12 Uhr bereits am neuen Ort. Sauber, zweckmässig und nahe am Zentrum von Lillesand. Nun machen wir uns bereit denn wir sind bei Åse und Arild zum Nachtessen eingeladen. Mehr vom Haus gibt es morgen, dann aber sicher auch den ersten Ausflug.
Samstag, 8. August - Tag 6
Das Nachtessen und bei Åse und Arild war sehr fein und die Zeit mit ihnen verging viel zu schnell. Wir kamen recht spät nach Hause in Lillesand. Der heutige Tag galt auch dem emotionalen ankommen. So haben wir ein wenig länger geschlafen und nach einer kleinen Runde mit Merlin gefrühstückt.
Der Eingangsbereich Kochecke und zu den Zimmern Essecke und Wohnzimmer Wohnzimmer Schlafzimmer Annemarie und Merlin Mein Schlafzimmer WC und Dusche Sitzplatz und Spielwiese
Es ist halt schon anders, wenn es sauber und gepflegt ist. Dann haben wir wieder etwas unserer Sachen versorgt und es uns gemütlich gemacht. Da es uns hier gefällt und wir eine Woche bleiben gingen wir für das Wochenende einkaufen. Wieder zurück war etwas Ruhe angesagt, bevor wir eine kleine Runde in Lillesand gedreht haben. Auch wenn wir im Winter hier waren, sieht es im Sommer ganz anders aus. Viele Blumen und geschmückte Häuser und viele Menschen auf den Strasse und in den Gastgärten. Einheimische und Touristen - bunt gemischt.
Lillesand mit der typischen Kirche Das alte Rathaus Gut beschützt mit zwei Kanonen Annemarie in der Trödlerbude Das Zentrum ist verkehrsfrei Das Stadt- und Seefahrtsmuseum Im Innenhof beachte man das Schaf unter dem Dach Viele Blumengärten Nachmittagsausfahrt Quallen im Hafenbecken Mal ausruhen Auch Annemarie und Merlin suchten einen Platz „Ausser Betrieb“ Wir haben gut gespiesen Mein Topf Muscheln
Damit Annemarie nicht kochen muss haben wir heute auswärts gegessen. Ich habe ganz mutig einen Topf Muscheln bestellt - sie haben mir gut geschmeckt. Es ist aber auch viel Arbeit dahinter, bis alles „herausgeschält“ ist.
Die Temperaturen sind hier sehr angenehm so bei 20 bis 22 Grad, teilweise jedoch recht böhiger Wind - so dass man einen dünnen Pullover verträgt. Morgen haben wir einen Ausflug mit Åse und Arild nach Brekkestø auf der Insel Justøya geplant.
Sonntag, 9. August - Tag 7
Der Morgenspaziergang führte Merlin und mich im Quartier Lofthus herum. Kurz nach dem Verlassen der Häuser kommt der Wegweiser „Bauta“. Das heisst, dass hier ein Gedenkstein steht. Den besuchten wir. Über einen Feldweg kommt man dorthin.
Der Weg zum „Bauta“ Der Gedenkstein für Kristian Jensen Lofthus 1914 von den Bauern gesetzt Der schöne Waldweg ins Nachbarquartier Die Kirche von Møglestu Daneben ein stattliches Herrschaftshaus Blick über die Felder zum Bautastein
Der Bautastein ist Kristian Jensen Lofthus (1750-1797) gewidmet. Er war Bauer, aber auch Kaufmann und Händler. Kristian Jensen Lofthus wehrte sich gegen die dänische Obrigkeit und die Reichen und Privilegierten, welche immer mehr Geld verdienen wollten. Er wurde als Bauernanführer angeklagt und zu lebenslanger Haft verurteilt und starb in Gefangenschaft in der Festung Åkershus in Kristiania (heute Oslo).
1914 wurde der Gedenkstein durch die Bauern der Gegend gesetzt, wo man sein Wohnhaus vermutete. Das ganze Quatier mit den Wohnhäusern ist nach ihm benannt. Er prägte eine wichtige Epoche der norwegischen Geschichte.
Der Nachmittag wurde für uns ganz speziell. Åse und Arild machten mit uns einen Ausflug nach Brekkestø auf der Insel Justøya. Diese Insel ist eine der grossen, Lillesand vorgelagerten Inseln. Hier in dieses Gebiet zogen und ziehen sich heute noch Schiffe
Da haben sich Zwei gefunden Es gibt hier nur traditionelle Häuser Die Hauptstrasse von Brekkestø Wunderschöne Gärten Der Hafen Stattliche Häuser auf kleinen Inseln Blick auf den Skagerak Der vielbeschriebene Eiskiosk Arild und ich warten geduldig Trara, hier ist das süsse Eis Das gilt als EINE Kugel Arild muss helfen Hütte auf dem Aussichtspunkt Blick über Brekkestø Blick Richtung Kristiansand Eine Wetterkatze weil die Wetterhexe gerade ausgeflogen ist Da hat jemand auch an die Hunde gedacht
zurück, wenn es im Skagerak stürmt und windet. Brekkestø hatte auch eine Zollstation. Hier konnte ankommende Ware verzollt werden und wurde auf dem Landweg nach Lillesand gebracht. Umgekehrt war das auch so. Heute ist es ein Ausflugsziel mit Auto, Motorrad, Kanu oder kleine Motor- und Segelboote. Parkiert wird vor dem Dorf und nur die Einheimischen dürfen hineinfahren. Und was ist jetzt besonders an Brekkestø? Es ist ein wunderschönes, kleines, gepflegtes Örtchen mit vielen schönen Blumengärten; aber auch ein Allerleigeschäft und einen Eiskiosk. Heute war Saisonschloss, darum gab es im „Landhandel“ 40% Rabatt auf Alles. Morgen beginnt hier wieder die Schule. Der iskiosk (Eiskiosk) ist weit herum bekannt für seine grossen Portionen. In Brekkestø hat es etwas überhöht auch einen Aussichtsplatz. Diesen bestiegen wir und jeder ass einen Vanillering. Zurück in der Wohnung bestellte Åse für uns Salz bei artcticsalt und Konfitüre bei Lisa.
Am Abend machten wir noch eine Spazierrunde rund um den Bautastein. Obwohl wir das nicht beabsichtigt haben, erschreckten wir einen jungen Rehbock. Er war derart in Gedanken versunken, dass er uns nicht wahrnahm und wenige Meter vor uns zutiefst erschrak, einen Sprung in die Luft machte und davonrannte.
Das war der Abschluss der Woche 1 und ich hoffe ichr seid bei Woche 2 auch wieder dabei. Tschüss, bis bald und gute Nacht.



Es waren interessante drei Tage